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Kreisweite Funk- und Fahrübung „Weserlachs“
 
Datum: 15.07.2017 | 10:00 bis 18:00
Einsatzart:Übung
Einsatzort:Kreisgebiet Hameln-Pyrmont
Kräfte:ca. 200 Einsatzkräfte
Ortswehr(en):FF Diedersen FF Harderode ELW der Gemeinde Coppenbrügge Weitere Feuerwehren
Fahrzeug(e):        
 
 

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Jörg Grabandt - Medienbetreuer der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont:
Am Samstag, 15.07.2017 ab 10:00 Uhr fand die kreisweite Funk- und Fahrübung „Weserlachs“ statt. 52 Teams mit über 200 Einsatzkräften gingen auf einen Rundkurs durch den Landkreis Hameln-Pyrmont der mit 30 Stationen versehen war. An den Stationen mussten die unterschiedlichsten Aufgaben gelöst werden.

So mussten z.B. ein Schaumrohr, ein Wasserwerfer oder die Kübelspritze eingesetzt werden. Eine verunfallte Person musste unter einem PKW mit einfachen technischen Mitteln gerettet werden, oder eine Lagemeldung von einem Foto über eine gesonderte Rufgruppe übermittelt werden. Das korrekte Setzen des Standrohres unter Berücksichtigung der Trinkwasserverschmutzung wurde ebenso geübt, wie der Einsatz eines tragbaren Feuerlöschers. Ein besonderes Highlight war ein Metallbrand (Magnesium), den es mit dem richtigen Löschmittel zu bekämpfen galt.

Das DRK hatte freundlicherweise eine Station besetzt, an der eine leblose Person aufgefunden wurde und lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet werden mussten.

Um Geschicklichkeit ging es beim Transport einer Bürotasse mit einer Steckleiter oder beim Umfüllen von Wasser aus einer Flasche.

Zur Fahrzeugbeherrschung wurde das rückwärtige Heranfahren an ein Hindernis ebenso geübt, wie das rückwärtige Fahren um eine Kurve mit abgehängten Spiegeln und einem Einweiser.

Zwischen den „personenbesetzen“ Stationen gab es immer „unbesetzte“ Stationen, an denen etwas erkundet, geprüft oder geschätzt werden musste.

Geführt wurden die Einheiten von der Technischen Einsatzleitung TEL 2 des Landkreises Hameln-Pyrmont. Mit Hilfe des Programms TecBOS wurden die Meldungen und Aufträge über 4 Funkarbeitsplätze an die Einheiten weitergegeben. Die Rückmeldungen wurden wiederum in das Programm eingegeben, so dass jederzeit bekannt war, wo die jeweilige Einheit ist, und was sie gerade macht.

Der verhältnismäßig große Aufwand in der Planungsphase von rund 8 Wochen mit einem 6-köpfigen Team ist sicher der Grund dafür, warum es eine Funk- und Fahrübung in dieser Größenordnung bisher nicht im Kreisgebiet gegeben hat. Ob es eine Wiederholung in ein oder zwei Jahren geben wird, hängt von den Rückmeldungen der übenden Einheiten ab. Die TEL 2 hatte sich in einem kurzen Feedback-Gespräch unmittelbar nach der Übung entschieden, eine Übung dieser Art bei Bedarf wieder anzubieten.

 
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