22.10.2018 - 10:39 Uhr
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Amtshilfe für die Polizei
 
Datum: 28.05.2018 | 02:32
Einsatznummer:HM180108018
Einsatzart:Hilfeleistung / Andere
Einsatzort:Coppenbrügge, Bahnhofstraße
Kräfte:1//6
Ortswehr(en):FF Coppenbrügge Polizei
Fahrzeug(e):    
 
 

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Cord Pieper (stellv. Gemeindebrandmeister):
Im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei wurde die Freiwillige Feuerwehr Coppenbrügge heute um 02:32 Uhr zur Unterstützung in die Bahnhofstraße in Coppenbrügge alarmiert. An der Einsatzstelle der Polizei wurde für weitere Ermittlungen eine Leiter benötigt.

DEWEZET (28.05.2018):
Großer Schaden/ Feuerwehr unterstützt Ermittler
Supermarkt-Einbrecher kommen durchs Dach


Die Einbrecher kamen durchs Dach – im Schutze der Dunkelheit seilten sie sich in das Büro eines Supermarktes an der Bahnhofstraße in Coppenbrügge ab. Spuren verraten: Die Täter wollten eine Poststelle plündern. Offenbar haben sie dort lohnende Beute vermutet. Am frühen Montagmorgen um 1.45 Uhr lösten die Kriminellen Alarm aus.
Der Einbruch löste im Osten des Landkreises einen großangelegten Polizeieinsatz aus. Feuerwehrleute rückten aus, leuchteten den Tatort aus und stellten eine Leiter bereit. Die Täter- und Spurensuche zog sich am Montag bis nach 4 Uhr hin.

Am 23. April hatte es einen ganz ähnlich gelagerten Einbruch in Salzhemmendorf gegeben. Der Modus Operandi war derselbe. Auch in der Nachbargemeinde sei von Kriminellen nachts ein Verbrauchermarkt angegangen worden, sagte Hauptkommissar Jens Petersen. Möglich, dass die Tätergruppe für diese und andere Einbrüche infrage kommt.

Der jüngste Einbruch geschah nach Mitternacht. Ermittler der Tatort-Gruppe fanden heraus, dass die Kriminellen zunächst auf einen Anhänger geklettert sind. Von dort aus stiegen sie auf das Dach des Marktes. Die Einbrecher machten sich viel Mühe – sie entfernten Ziegel und gelangten über das auf diese Weise entstandene Loch in ein Büro. Um in die dem Markt angegliederte Poststelle zu kommen, hätten sie Zwischentüren mit brachialer Gewalt geöffnet, sagte Petersen. Dabei lösten sie die Alarmanlage aus. Sie lief bei einem Sicherheitsdienst auf. Die Wachschutz-Zentrale informierte sofort die Polizeileitstelle in Hameln. Streifenwagen aus Bad Münder und Hameln fuhren sofort zur Bahnhofstraße. Die Besatzungen umstellten das Gebäude. Die Ermittler forderten die Feuerwehr Coppenbrügge an. Sie benötigten Leitern, um das Dach absuchen zu können. Zunächst war unklar, ob sich die Kriminellen irgendwo versteckt hatten „Wir haben den Einsatzort für die Polizei ausgeleuchtet“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Cord Pieper.

Fahnder durchsuchten das Gebäude bis in den letzten Winkel. Erst danach stand fest: Die Gesuchten sind bereits über alle Berge. Sie dürften ihr Vorhaben sofort nach Alarmauslösung abgebrochen haben, sagte Hauptkommissar Petersen. Obwohl die Einbrecher nichts entwenden konnten, entstand ein hoher Gesamtschaden – er wird auf mindestens 10 000 Euro geschätzt. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Coppenbrügge (Tel. 05156/7082) oder mit dem Kommissariat Bad Münder (Tel. 05042/9331-0) in Verbindung zu setzen.

Wie bereits berichtet, hatten auch die Einbrecher in Salzhemmendorf einige Dachziegel zur Seite geschoben und so ein Einstiegsloch geschaffen. Auf was sie es in dem Verbrauchermarkt am Quellweg abgesehen hatten, lässt sich immer noch nicht sagen. Die Polizei geht davon aus, dass die Unbekannten während der Tatausführung gestört wurden und deshalb unverrichteter Dinge das Weite gesucht haben.
In den vergangenen Wochen hatte es in Salzhemmendorf auch Einbrüche in eine Tankstelle an der Calenberger Allee gegeben. Im jüngsten Fall (17. Mai) erbeuteten die Diebe Tabakwaren im Wert von fast 9000 Euro. Die Stangen waren erst am Vortag angeliefert worden. Nach Angaben von Kommissarin Sandra Heltner gingen die Einbrecher besonders zerstörerisch vor. Sie hätten ein Fenster fast vollständig aus der Verankerung gebrochen. Bereits am 21. April waren Diebe in den Verkaufsraum eingestiegen – sie hatten einen Schaden in Höhe von 500 Euro verursacht. Ob es einen Zusammenhang mit den Supermarkt-Taten gibt, steht nicht fest.

 
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