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Feuer Wohnung - schwarzer Rauch aus Küche
 
Datum: 03.06.2019 | 19:12 bis 21:30
Einsatznummer:HM190110580
Einsatzart:Brandbekämpfung
Einsatzort:Bisperode - Lange Straße
Kräfte:1/59
Ortswehr(en):FF Bisperode FF Coppenbrügge FF Diedersen ELW der Gemeinde Coppenbrügge Weitere Feuerwehren Polizei Rettungsdienst
Fahrzeug(e):                        
 
 

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Cord Pieper (Gemeindepressewart):
Ein Feuer in der Küche einer Wohnung in Bisperode, laut Polizeiangaben durch einen Kurzschluss in einem Elektrogerät entstanden, hat heute um 19:12 Uhr den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Bisperode, Diedersen, Coppenbrügge sowie der Hygiene Einheit des ABC-Zuges aus Marienau erfordert. Den Feuerwehrkräften, die sich auf Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, wurde durch die Leitstelle mitgeteilt das sich noch Personen im Gebäude befinden sollten. Da dies auch am Einsatzort nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zuerst unter Atemschutz die gesamte Wohnung abgesucht und danach das Feuer in der Küche gelöscht. Alle fünf anwesende Bewohner außerhalb des Hauses, darunter zwei Kinder, konnten sofort betreut und dem Rettungsdienst übergeben werden. Zwei Meerschweinchen konnten aus einem leicht verqualmten Raum gerettet werden. Ebenso wurde die Küchendecke geöffnet um Brandnester in der Zwischendecke auszuschließen.
Insgesamt kamen drei Atemschutztrupps zum Einsatz. Weiterhin wurden Ablüftungsöffnungen geschaffen und der betroffenen Bereich mit dem Hochdrucklüfter belüftet, mit der Wärmebildkamera abgesucht sowie die angrenzende Etagen des Hauses kontrolliert. Die betroffenen Wohnung ist unbewohnbar und wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Bewohner sind bei einer Nachbarin untergebracht worden. Während der Löscharbeiten war die Lange Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt worden.


Dewezet (03.06.2019):
Feuerwehr sucht in Haus nach Personen / Polizei vermutet technischen Defekt als Brandursache
Drei Verletzte bei Wohnungsbrand in Bisperode

Bei einem Wohnungsbrand in Bisperode sind Montagabend drei Bewohner eines Hauses leicht verletzt worden. Es war nicht ausgeschlossen, dass sie giftige Rauchgase eingeatmet hatten. Eine 46 Jahre alte Frau habe leichte Verbrennungen am Arm erlitten, teilte die Polizei mit. In einer Küche hatte ein Elektrogerät Feuer gefangen. Neben einem größeren Aufgebot an Feuerwehrkräften waren ein Notarztteam und die Besatzungen mehrerer Rettungswagen angerückt. Die Einsatzmeldung erreichte die Feuerwehrleute gegen 19.15 Uhr. Aus einer Küche des Wohnhauses an der Langen Straße zieht dunkler Rauch, hieß es darin. Coppenbrügges stellvertretender Gemeindebrandmeister Cord Pieper traf als Erster am Brandort ein. Obwohl er von Bewohnern erfahren hatte, dass sich niemand mehr im Haus aufhalte, ging Pieper auf Nummer sicher: Der erfahrene Feuerwehrmann ließ einen drei Kräfte starken Angriffstrupp zusammenstellen. Die Feuerwehrleute sollten zunächst nach möglicherweise noch im Gebäude befindliche Personen suchen. Sebastian Stein, Robin Schellberg und Jan Bartling hatten sich für den Einsatz mit schwerem Atemschutz ausgerüstet. Personen konnte der Löschtrupp nicht entdecken. In dem auf über 100 Grad Celsius aufgeheizten Raum habe der Rauch bis auf Kopfhöhe unter der Decke gestanden, sagten die Feuerwehrleute. Den Brand am Elektrogerät hatte ein Bewohner zuvor schon abgelöscht, erzählten die Kräfte. Der Trupp löschte letzte Brandnester und kühlte mit einigen Stößen aus einem Strahlrohr eine Zwischendecke. Die Einsatzkräfte brachten auch zwei Meerschweinchen in Sicherheit.
Ermittelnde Polizeibeamte vermuten, dass der Brand an einem Toaster entstanden war. Vermutlich durch einen technischen Defekt, wie ein Polizist sagte. Die Bewohnerin (46) soll sich bei Ausbruch des Feuers nicht in der Küche aufgehalten haben, hieß es von der Polizei. Zwei vier und sechs Jahre alten Kinder seien in einer Nachbarwohnung gewesen waren nicht den gefährlichen Rauchgasen ausgesetzt.
Die Wohnung im von zehn Personen bewohnten Haus soll stark verrußt und derzeit nicht bewohnbar sein, sagten Einsatzkräfte. Der 68 Jahre alte Bewohner, den den Toaster ablöschte, wurde zu Untersuchungen in eine Klinik gefahren. Die Lange Straße war während des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt. Durch den Brand sei es auch zu einem Gebäudeschaden in noch nicht ermittelter Höhe entstanden, teilte ein Polizeibeamter mit.

 
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