17.07.2019 - 14:34 Uhr
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Großübung | Krankenhaus Lindenbrunn
 
Datum: 16.04.2011 | 09:35
Einsatzart:Übung
Einsatzort:Coppenbrügge - Krankenhaus Lindenbrunn
Kräfte:1/68
Ortswehr(en):FF Bäntorf FF Bisperode FF Coppenbrügge FF Dörpe FF Herkensen FF Marienau Rettungsdienst
 
 

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Michael Bolte (Gemeindepressewart):

Heute Morgen, Alarmierungszeitpunkt 9:35 Uhr, wurde die Feuerwehr Coppenbrügge, per Meldeempfänger, wie beim Alarmierungsstichwort „Feuer BMA“ zunächst üblich, zum Krankenhaus Lindenbrunn gerufen. Nachdem die Einsatzkräfte mit dem HTLF/ Coppenbrügge ca. 5 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrafen und zuvor die Rückmeldung „bestätigtes Feuer“ eintraf, war für Einsatzleiter Andreas Korth schnell klar, dass bei der festgestellten Lage nachalarmiert werden muss.
Zur Lage: Feuer auf Station 10 (2.OG).
Mehrere vermisste bzw. verletzte Personen, welche sich in verschiedenen
Krankenzimmern von Station 10 und Station 11 befinden.
Vier um Hilfe rufende Personen auf einem Dach des Krankenhauses.
Rauch quillt aus einem Großteil der Fenster auf der Vorder- und Rückseite des
Krankenhauses der betroffenen Stationen.

Der Auftrag konnte hier also nur lauten: „Menschenrettung und Brandbekämpfung!“
In kurzer Abfolge trafen die von EL Korth mit dem Alarmstichwort „Feuer2“ nachgeforderten und von der KRL Weserbergland per Sirene alarmierten Kräfte(FF Bäntorf, FF Bisperode, FF Dörpe, FF Herkensen, FF Marienau) am Einsatzort ein.
Die Rettung der sich auf dem Dach des Krankenhauses befindlichen Personen konnte mit den zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln, Schiebleiter und vierteilige Steckleiter, nicht erreicht werden. Aus diesem Grund alarmierte EL Korth die Drehleiter aus Hameln hinzu. Ein großes Aufgebot von Atemschutzgeräteträgern war, aufgrund der umfangreichen Verrauchung und der Fläche der einzelnen Gebäudetrakte, erforderlich. Wie sich letztendlich herausstellte befanden sich insgesamt zehn zu rettende Personen im Gebäude.
Nach Abarbeitung aller Aufgaben, wurde gegen ca. 10:45 Uhr das Übungsende bekanntgegeben.
Bevor es zur „Manöverkritik“ kam, bedankte sich Gemeindebrandmeister Walter Schnüll bei Kameradinnen und Kameraden der RUD (Realistische Unfalldarstellung) vom DRK Marienau, den Freiwilligen Feuerwehren aus Hemmendorf, Hemmingen und einem Gast aus Schweden, die die Mimen stellten bzw. die Personen verletzungsrealistisch schminkten. Weiterhin galt sein Dank den anwesenden Helfern vom DRK Hameln-Pyrmont und den Kameraden der Feuerwehr Hameln (DLK). Letztendlich ein großer Dank an die Verantwortlichen des Krankenhauses Lindenbrunn, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Betreuung der Mimen.

Bei den anwesenden Kameradinnen und Kameraden bat Walter Schnüll um Verständnis für den gewählten Zeitpunkt der Alarmübung (am Vorabend fand eine Funk- und Fahrübung für den Stützpunkt Coppenbrügge statt). Das Prozedere konnte in diesem Umfang und an dieser Stelle aber nur zum gewählten Zeitpunkt stattfinden, da sich die zur Übung genutzten Stationen zurzeit im Umbau befinden. Die Möglichkeit wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen, die jede(r) Kamerad(in) bei einer solch gearteten Übung erhält, um für den Ernstfall gerüstet zu sein, wird sich so schnell wohl nicht wieder ergeben.

 
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